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21.07.2018 17:30:48
29. Juni 2018

Ein Denkmal für bürgernahe Politik


Der VU-Sitz an der Fürst-Franz-Josef-Strasse in Vaduz heisst nun offiziell Wilhelm Beck Haus. Diese Tatsache wurde am 27. Juni gefeiert. In einer starken Festrede hob VU-Ehrenpräsident Oswald Kranz die grössten Errungenschaften Becks hervor.

In Deutschland hat die CDU das Konrad Adenauer Haus und die SPD das Willy Brandt Haus. Beide Namen stehen für Persönlichkeiten der Geschichte, deren Werte es für die jeweilige Partei zu verfolgen gilt. Nun hat die VU ebenfalls einen Namen für ihr Haus. Wenig überraschend trägt es den Namen Wilhelm Beck, des Gründers der Volkspartei, der politischen Wegbereiterin unserer heutigen Vaterländischen Union.

In seiner Festrede ging VU-Ehrenpräsident Oswald Kranz auf die Errungenschaften des Gründervaters für die Partei und für das Land ein. «Für mich ist dadurch ein Wunsch – ja gar ein Traum in Erfüllung gegangen», erklärte Kranz, der bereits in seiner Präsidialzeit verschiedene Aktionen lancierte, um den Namen und die Taten Becks fest im Gewissen der Partei zu verankern. Unter der Führung von Oswald Kranz ist nicht zuletzt auch die Edition der «Schlossabmachungen» in den 90er-Jahren gelungen.

Vor genau 100 Jahren wurde die Volkspartei gegründet. Dieses Jubiläum feiert die Vaterländische Union dieses Jahr. Mit der Benennung des Hauses wollte Parteipräsident Günther Fritz ein bewusstes Zeichen setzen: Genauso, wie Dr. Wilhelm Beck muss die Politik den Bürger ins Zentrum ihres Wirkens stellen. Keine andere politische Kraft machte das in den vergangenen hundert Jahren besser als die Volkspartei und die Vaterländische Union. Auf diese Wurzeln soll sich die Partei immer wieder besinnen. In seiner Festrede thematisierte Ehrenpräsident Oswald Kranz das umfangreiche Schaffen und Wirken von Dr. Wilhelm Beck, seine überragenden Leistungen für Volk und Land, die eine beispiellose Nachwirkung für Liechtenstein erzielt hätten. «Mögen der politische Geist, die Ideen, die Ideale und die enorme Schaffenskraft von Dr. Wilhelm Beck unsere Partei immer wieder beflügeln, sie erneuern und in ihrem Engagement für unser Land durchdringen», sagte der Ehrenpräsident abschliessend.

So soll der Name des Hauses auch immer wieder die Mandatare und Vertreter der Partei an die Taten von Dr. Wilhelm Beck und seinen Mitstreitern erinnern. Gerade in Zeiten, in welcher der VU wieder die Geringschätzung aus dem Lager der Bürgerpartei entgegenschlägt, während sie sich für die Belange der Einwohnerinnen und Einwohner Liechtensteins einsetzt.


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Die Vaterländische Union (VU) ist eine Partei im Fürstentum Liechtenstein. Die Wurzeln der VU gehen auf die 1918 gegründete, christlich-sozial ausgerichtete Liechtensteiner Volkspartei zurück. Die VU war der Motor für grundlegende politische und soziale Reformen in Liechtenstein im frühen 20. Jahrhundert und verstand sich als Arbeiterpartei, die sich für mehr demokratische Volksrechte, soziale Sicherheit, Solidarität in der Gesellschaft und auch eine starke, differenzierte Wirtschaft einsetzte und sich immer noch für diese Werte einsetzt. Die Mitgliedschaft kann von jedem Einwohner/jeder Einwohnerin Liechtensteins, der/die das 16.Altersjahr erfüllt hat, durch Erklärung erworben werden.
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