02.11.2009
Generalversammlung der OG Schellenberg
Das geplante Grillfest im Sommer konnte wegen Terminkollisionen nicht durchgeführt werden. Und der Familienbrunch auf der Oberen Burg fiel dem schlechten Wetter zum Opfer. Doch diesmal hat es geklappt. Ortsgruppenobmann und Gemeinderat Dietmar Lampert konnte über 40 VU-Anhänger begrüssen. Vertreten waren Frauen und Männer aller Altersgruppen, von den Jugendlichen bis zu den Männern, die seit Jahrzehnten der VU die Treue gehalten haben. Begrüssen konnte er auch Parteipräsident Adolf Heeb, einen gern gesehenen Gast bei Veranstaltungen der VU-Ortsgruppen.
Der 8. Februar 2009
Dieser Tag wird als ein besonders wichtiger in die Geschichte der Ortsgruppe Schellenberg eingehen. Nicht nur weil die VU Schellenberg gegenüber der Landtagswahl von 2005 um satte 7,5 Prozentpunkte an Stimmen zulegen konnte und damit zum landesweiten Wahlsieg beigetragen hat, sondern auch, weil ihr Kandidat Peter Büchel auf der Landtagsliste die zweithöchste Stimmenzahl erreichte. Peter Büchel wurde von der Versammlung mit Akklamation in den Ortsgruppenvorstand gewählt. Diesem gehören neben den Gemeinderatsmitgliedern Marianne Hasler und Mario Wohlwend auch Peter Goop, Nevenka Pfeiffer, Edi Hassler und Adrian Wohlwend an.
Aktive Gemeinderatsfraktion
Die VU stellt in Schellenberg zwar nur drei der acht Gemeinderäte. Aber sie arbeitet aktiv mit an der Entwicklung der Gemeinde. Ortsgruppenobmann Dietmar Lampert berichtete aus dem Gemeinderat, wo erst vor Kurzem beschlossen wurde, die Strassenschwelle unter dem Gasthaus Krone wieder zu entfernen. Auch sonst befasst sich der Gemeinderat mit Verkehrsproblemen. Gleichzeitig mit der Volksabstimmung über den Mobilfunk sollen die Schellenberger entscheiden, ob sie auf den Quartierstrassen Tempo 30 einführen wollen. Der Gemeinderat befasst sich auch mit der Revision der Ortsplanung und dem Sportzonenkonzept mit einem Neubau des Infrastrukturgebäudes.
Seit neun Monaten im Landtag
Der neue Landtagsabgeordnete Peter Büchel erzählte, was er bisher im Landtag erlebt hat. Er hat mit viel Arbeit gerechnet, aber die Intensität hat ihn trotzdem überrascht. Von Anfang an hatte er einen übervollen Terminkalender. Die Landtagssitzungen, aber besonders die Vorbereitungen darauf, nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Als Zeugen brachte er die Unterlagen mit, die es zum Gesetz über die Schaffung und Harmonisierung gesetzlicher Grundlagen zur Führung und Transparenz von öffentlichen Unternehmungen (Corporate Governance) zu studieren gab. Für Peter Büchel haben zwei neue Gesetze eine besondere Bedeutung, weil sie sehr viele Menschen betreffen: Da ist einmal die Einführung eines Betreuungs- und Pflegegeldes, das für die immer älter werdenden Menschen sehr wichtig ist. Für diese Menschen wichtig ist auch das Gesetz über die Sachwalterschaft, das sich mit denjenigen Personen befasst, die über ihre Finanzen oder Lebensumstände nicht mehr selbst entscheiden können.
Wie die Mäuse im Garten
Der Landtag hat sich viel mit Finanzen zu beschäftigen. Es sind im Frühjahr die Rechenschaftsberichte zu genehmigen und im Spätherbst die Kostenvoranschläge der einzelnen Unternehmungen und der Landesvoranschlag des Staates gutzuheissen. Die notwendigen Sparmassnahmen werden mit Sicherheit keine leichten Entscheidungen werden. Und dann sind da noch die Nachtragskredite. Sie sind für Peter Büchel wie die Mäuse im Garten. Sie kommen, keiner will sie, aber ausrotten kann man sie nicht. Leider gibt es immer wieder Kostenüberschreitungen. Dem Landtag bleibt nichts anderes übrig, als zuzustimmen, denn das Geld ist ja meistens schon ausgegeben.
Die drei Meisterköche
Die Schellenberger Roten sind nicht nur an das Herbsttreffen gekommen, um sich über die Politik zu informieren, sondern auch um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die drei Köche Hermann Hassler, Edi Hassler und Hannes Clavadetscher haben gezeigt, dass sie ihr Handwerk ausgezeichnet beherrschen. Mit der von ihnen zubereiteten «Metzgata» brauchten sie den Vergleich mit einem renommieren Speiserestaurant nicht zu scheuen. Und da waren auch noch Karin Hassler, Anni Lampert und Hedy Biedermann, die die Gäste bedienten und mit ihrem Charme zur guten Stimmung im Saal beitrugen.
Parteipräsident Adolf Heeb liess es sich nicht nehmen, einige Worte an die Versammlung zu richten. Er erwähnte die kulinarischen Leckerbissen, das sehr gute Wahlresultat und die guten Aussichten für die kommenden Gemeindewahlen. In der Landespartei werde viel gearbeitet, verschiedene Arbeitsgruppen seien daran, Lösungen für die anstehenden Probleme zu suchen. Auch die in letzter Zeit aufgekommenen Unstimmigkeiten werde man bereinigen können.
Das Herbsttreffen der VU Schellenberg war ein schöner Abend und gibt den Beteiligten Auftrieb, sich der anstehenden Probleme anzunehmen. bh